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schulalltag
Heutzutage leiden viele Kinder unter Lernschwierigkeiten. Hinter einem „Ich habe keine Lust, zur Schule zu gehen!“ oder einem „Ich verstehe das einfach nicht!“ muss nicht zwangsläufig Unlust stecken. Vielmehr können unterschiedliche Arten von Lernschwierigkeiten dafür sorgen, dass dem Nachwuchs das Aufarbeiten neuer Inhalte so schwerfällt.
Spätestens dann, wenn das Erledigen der Hausaufgaben immer wieder zu Stress und Diskussionen, vielleicht sogar zu Tränen, führt, ist es an der Zeit, sich mit der Möglichkeit, das Lernschwierigkeiten bestehen könnten, auseinanderzusetzen.
Lernschwierigkeiten entstehen meist nicht sofort, sondern entwickeln sich. Dementsprechend verwundert es nicht, dass Kinder, die eigentlich immer gern zur Schule gegangen sind, oft ab der dritten Klasse Anzeichen entwickeln, die auf Lernschwierigkeiten hindeuten.
Doch so unterschiedlich sich die Auswirkungen auch zeigen mögen: die gute Nachricht ist, dass Lernschwierigkeiten häufig entgegengewirkt werden kann. Wer seinem Nachwuchs den Spaß am Lernen wieder nahebringen möchte, kann die unterschiedlichsten Ansätze nutzen. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, die jeweilige Ist-Situation richtig einzuschätzen. Nicht jeder Anflug von Unlust ist eine Lernschwierigkeit oder -schwäche.
Vorweg: es ist absolut normal, dass ein Kind nicht jeden Tag Lust auf Schule, Lernen und Co. hat. Hier unterscheiden sich Kinder nicht allzu deutlich von Erwachsenen. Auch Mama und Papa haben immerhin nicht immer Spaß an der Arbeit im Büro. Die folgenden Punkte deuten auf eine Lernschwäche hin:
Auch Sätze wie „Das schaffe ich eh nicht!“ oder „War ja klar, dass ich wieder versage!“ können auf eine Lernschwäche hindeuten. Gleichzeitig zeigen sie auf, dass Schwierigkeiten dieser Art oft aus einem Mangel an Selbstbewusstsein entstehen können. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine von mehreren möglichen Ursachen.
Die Gründe für eine Lernschwäche können aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Selbstverständlich ist es bei der Suche nach möglichen Ursachen immer wichtig, die individuelle Situation zu bewerten.
Die folgenden Gründe sind erfahrungsgemäß besonders oft ausschlaggebend:
Wichtig:
bei dieser Auflistung handelt es sich lediglich um eine Zusammenstellung der klassischsten Beispiele. Es gibt noch viele weitere Ursachen, die für Schwierigkeiten in diesem Bereich sorgen können. Im Zweifel und im Falle etwaiger Auffälligkeiten ist es wichtig, sich professionell beraten zu lassen, um gegebenenfalls weitere Schritte und Hilfen planen zu können.
Lernschwächen können sich auf unterschiedlichste Weise auf die Betroffenen und deren Familien auswirken. Schlechte Noten, ein mangelndes Selbstbewusstsein und weitere Auswirkungen können dafür sorgen, dass sich die Kinder weiter zurückziehen und sich in Hobbys – im schlimmsten Fall sogar in Drogen – stürzen, um sich abzulenken.
Damit es jedoch nicht soweit kommt, sollten Eltern und Lehrende unbedingt zusammenarbeiten. Im ersten Schritt ist es natürlich wichtig, die jeweilige Situation zu beobachten, um beispielsweise herauszufinden, ob es sich nur um eine „Flaute“ im Schulalltag oder um ein ernstzunehmendes Problem handelt.
Sollte sich dann herausstellen, dass tatsächlich eine Lernschwäche vorliegt, können die folgenden Tipps dabei helfen, bestmöglich zu unterstützen:
Kinder, die unter einer Lernschwäche leiden, müssen sich definitiv nicht schämen. Es gibt viele Ursachen, jedoch auch ebenso viele Lösungsansätze, die dabei helfen können, die jeweilige Situation zu verbessern.
Eine diagnostizierte Lernschwäche kann sich mit den richtigen Tipps durchaus wieder zurück entwickeln. Damit jedoch auf die richtige Herangehensweise gesetzt werden kann, ist es im ersten Schritt wichtig, sich auf Ursachensuche zu begeben und herauszufinden, um tatsächlich eine Schwäche oder „nur“ eine kurzzeitige Unlust vorliegt.
Eltern, die eine Lernschwäche bei ihrem Kind vermuten, sollten nicht lange zögern und sich stattdessen bei den entsprechenden Stellen professionell beraten lassen. Auch ein Gespräch mit dem Klassenlehrer kann dabei helfen, die individuelle Situation noch besser einzuschätzen.