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schulalltag
Ein Schüleraustausch stellt eine ideale Möglichkeit für einen Schüler dar, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. In der heutigen digitalen Zeit ist es sogar möglich, die neu geschlossenen Freundschaften über eine oft vergleichsweise lange Zeit aufrecht zu erhalten. Zeitgleich werden durch einen Schüleraustauch meist auch die Sprachkompetenzen enorm verbessert, da das Kind bzw. der Jugendliche auch im Alltag dazu gezwungen ist, die Landessprache zu benutzen.
Wer an einem Schüleraustauschprogramm teilnehmen möchte, muss in Bezug auf die Organisation einiges beachten. Unter anderem gilt es beispielsweise, wichtige Fragen zur anberaumten Dauer eines Aufenthaltes, dem Zielort und dem zur Verfügung stehenden Budget festzulegen.
Laut Definition handelt es sich bei einem Schüleraustausch um ein „Projekt“ in dem es darum geht, eine gewisse Zeitspanne in einem anderen Land zu verbringen. Hier wird dann in der Regel auch eine Schule vor Ort besucht.
Der Austauschschüler wohnt in dieser Zeit bei einer Gastfamilie und bekommt dadurch die Chance, die Kultur und den Alltag in einem anderen Land kennenzulernen.
Mittlerweile gibt es viele Schulen, die einen solchen Austausch organisieren. Wer eine Einrichtung besucht, in der die entsprechenden Gegebenheiten nicht vorhanden sind, kann sich auch online informieren und die Angebote über das Internet buchen. Die meisten Schüler entscheiden sich rund um die 9. oder 10. Klasse dazu, entsprechende Erfahrungen zu sammeln. In dieser Zeit haben sich auch die Sprachkenntnisse meist schon etwas gefestigt.
Zudem ist es sinnvoll, zu überprüfen, ob gegebenenfalls ein Stipendium beantragt werden kann. In diesem Fall würden (entweder komplett oder anteilig) die Kosten für den Schüleraustausch übernommen.
Hier gibt es keine standardisierte Regel. Manche Schulen organisieren vergleichsweise kurze Austauschprojekte, die zum Beispiel nicht länger als zehn Tage dauern.
Es ist jedoch auch möglich, sich weitaus länger, zum Beispiel ein ganzes Jahr, von der Heimat zu verabschieden. In den USA dauert ein Schüleraustausch in der Regel ein komplettes High School Jahr.
Die einzelnen Organisationen, die Schüleraustausch Projekte anbieten, stellen hierzu detaillierte Informationen bereit. Auf diese Weise dürfte jeder genau das finden, was er sucht.
Wer in Bezug auf einen Schüleraustausch auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich an eine erfahrende Organisation wenden bzw. entsprechende Informationen bei der Schule einholen. Diejenigen, die möchten, können den Schüleraustausch natürlich auch in Eigenregie planen. Die Zeit und Mühe, die es kostet, alles zu organisieren, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Es müssen einige wichtige Schritte beachtet werden, damit ein Schüleraustausch zum Erfolg wird.
Was ein Schüleraustausch schlussendlich kostet, ist von vielen Details abhängig. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte mehrere Angebote (und gegebenenfalls auch Reiseziele) miteinander vergleichen. Je nach Destination wird das Projekt manchmal teurer und manchmal günstiger. Auch die gegebenenfalls betraute Organisation wird ihre Leistungen in Rechnung stellen.
Es gibt jedoch oft die Möglichkeit, dass die Kosten für einen Schüleraustausch – entweder ganz oder teilweise – übernommen werden. Die folgenden Punkte können dabei helfen, sich eine Übersicht über die zu berücksichtigten Faktoren zu verschaffen:
Ein Schüleraustausch in die USA wird oftmals privat finanziert. Es gibt einige Anlaufstellen, über die Familien ein Stipendium oder eine andere Art der Finanzierung beantragen können. Schüler, die nur ein halbes Jahr „unterwegs“ sein möchten, können oft ein Auslands-BAföG beantragen. Die jeweils aktuellen Konditionen können auf den Förderungsseiten im Internet eingesehen werden.
Stipendien können aus unterschiedlichen Gründen vergeben werden. Ein Klassiker: Das Einkommen reicht nicht aus, um einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Einige Stipendien werden auch nach akademischen und schulischen Leistungen vergeben. Die einzelnen Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, werden auf der Internetpräsenz des jeweiligen Instituts aufgelistet. Es ist empfehlenswert, die Bewerbungen mit Bedacht und Zeit auszufüllen. Manche Anbieter achten sehr auf die Kreativität des Bewerbers/der Bewerberin.
Auch hier sind diejenigen, die sich dazu entschlossen haben, mit einer Schüleraustausch-Organisation zusammenzuarbeiten, im Vorteil. Denn: Die Mitarbeiter können dabei behilflich sein, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Sie wissen, worauf geachtet werden sollte und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Wort „Schüleraustausch“ klingt für viele spannend und aufregend. In einem fremden Land neue Menschen und Kulturen kennenlernen und die Sprachkenntnisse verbessern – was will man mehr? Wie so oft gibt es jedoch auch hier eine Kehrseite der Medaille. Wer daher überlegt, ob es sich bei einem Schüleraustausch um ein erstrebenswertes Ziel handelt, das verfolgt werden sollte, ist gut beraten, sich sowohl mit den Vor- als auch mit den Nachteilen zu beschäftigen.
Die Vorteile eines Schüleraustauschs auf einen Blick:
Die (möglichen) Nachteile:
Ein Blick auf die obige Auflistung zeigt jedoch, dass die Vorteile eines Schüleraustausches gegenüber den Nachteilen überwiegen. Der Punkt Heimweh sollte jedoch in jedem Fall besonders berücksichtigt werden, da im Zusammenhang mit einem freiwilligen Abbruch oft keine Kostenerstattung gewährleistet ist. Die moderne Zeit kann dieses Problem jedoch oft lösen: durch Videochats und Anrufmöglichkeiten. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit überwiegen dann meist die positiven Eindrücke und der Schüleraustausch kann als das gesehen werden, was er ist: Eine tolle Möglichkeit, den eigenen Horizont in so gut wie jeder Hinsicht zu erweitern.